I don’t know

von larissa boehning

Ich träumte, ich musste an einem entscheidenden Punkt sagen: I don’t know. Ich wusste nichts über das Ereignis oder die Sache, zu der ich befragt wurde. Ich konnte mich nicht äußern. Ich wusste wirklich nichts. Ich musste vor kritischen Anderen, die mich auf Englisch fragten, meine Unwissenheit, meine Verwirrung, die Verunsicherung, die daraus folgte, zugeben. I don’t know, sagte ich, und wusste, dass das für die gegnerische Seite nur eine Bestätigung ihrer längst vorgebrachten Annahmen war.

Es war ein Traum in der Nacht, nach der letzten Folge von ‚The Night of‘.

Zurückkehren aus dem Süden, dem Urlaub, dem Dahinleben, dem Fahren quer durch Europa in den  Alltag, in Arbeit und Struktur. Zurückkehren und wieder anfangen. Es hat was von: I don’t know.